Unmittelbar am nächsten Tag ging sie zum Arzt zur Untersuchung und mittels eines Röntgenbildes wurde bestätigt, dass tatsächlich ihr Knochen wieder an der richtigen Stelle war. So durfte ich nur sagen: „Danke Muttergottes, weil du uns alle liebst und uns in unseren Schmerzen und Leiden nicht allein lässt“
An einem Samstag, spät abends, als ich von einem Besuch bei meinem Freund Pfarrer Karl Maria Harrer zurückkam, war ich im Bus. Im Bus habe ich immer den Rosenkranz gebetet. Von den 3 Rosenkränzen habe ich das letzte Gesätzchen nicht geschafft, weil einige Jugendliche mir ein paar Fragen stellten und so dachte ich, sobald ich nach Hause komme, werde ich sofort erst mein letztes Gesätzchen vom Rosenkranz beten und dann werde ich erst meine Briefe öffnen. Ich stand vor dem Fenster des Speisezimmers in der Wohnung meines Konsuls in München und sah, wie Leute am Radio free Europa Sender, beim Englischen Garten, arbeiteten. Kurz bevor ich die letzten 3 Gegrüßet seist du Maria beten wollte, hatte ich so eine Unruhe in mir gespürt, dass ich nicht verstand, was mit mir passiert. Mir wurde schwindlig und schlecht, und es drängte mich, in die Küche zu gehen und schnell ein Glas Wasser zu trinken. Kaum hatte ich das Glas Wasser getrunken, hörte ich einen schrecklichen Knall und es kam mir vor, als ob das ganze Haus wie bei einem Erdbeben, im nächsten Moment zusammenbrechen würde. Als ich die Küche verlassen habe und ins Speisezimmer zurückgehen wollte, sah ich die explodierten Fensterscheiben und wie alles einige Meter weit zerstreut herumlag. Ich sagte mir: „Muttergottes, ich danke dir, du hast mich beschützt!“
Eines Tages wurde ich von einer älteren Dame in München zum Mittagessen eingeladen. Damals war sie ganz begeistert von meiner Medaille, die ich getragen habe. Und da sagte sie zu mir: „Mir gefällt die Muttergottes, sie ist sehr schön“. Ich sagte ihr, dass ich diese Medaille auf das Grab Jesu gelegt und sogar den Geißelungsstein damit berührt hatte und dass diese Medaille deshalb für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat. Und diese Frau kam und nahm die Medaille in die Hand und betete. Sie sagte mir: „Ich habe schon viele Jahre lang schreckliche Schmerzen in der Hüfte und die Ärzte wollen mich unbedingt operieren, aber ich habe Angst. Ich will lieber sterben, als mich operieren zu lassen“. Sie fragte mich, ob ich sie nicht mit der Medaille an dieser schmerzenden Stelle berühren kann. Und ich gab ihr zur Antwort: „Nehmen Sie bitte die Medaille in die Hand und machen Sie ein Kreuzlein und beten das Gebet - O Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen - und ein Gegrüßet seist du Maria und dasselbe wiederholen Sie 3x und bitten die Gottesmutter, sie möge Ihnen helfen und beistehen“. Nach diesem Besuch begleitete sie mich bis zur Bushaltestelle. Auf einmal beginnt diese Frau ganz laut zu schreien, sodass ich schreckliche Angst bekam. Ich wusste nicht, was ihr passiert ist. Ich bat die Gottesmutter Maria, ihr zu helfen und sie von ihren Schmerzen zu befreien. Nach einer kurzen Weile ist die Frau ganz ruhig geworden und sie erzählte mir folgendes: „Wissen Sie, Herr Fernandes, was mit mir passiert ist? Ich hatte jetzt schreckliche Schmerzen und ich denke mein Knochen hat sich wieder an die richtige Stelle geschoben. Ich habe jetzt überhaupt keine Schmerzen mehr. Ich bin sicher geheilt worden!“